Unsere Arbeit
Wie Holzschnitzen gelehrt wird. Was dahintersteckt.
Handwerk braucht Raum
Das Schnitzen von Holz ist eine Tätigkeit, die Geduld verlangt und Konzentration fördert. Es gibt keine digitale Abkürzung, kein Tutorial, das die eigene Hand ersetzt. Wir gestalten den Kurs deshalb so, dass Sie tatsächlich Zeit haben, das Material zu verstehen.
Jede Sitzung ist in sich abgeschlossen. Sie beginnen mit einem Rohling und gehen mit einem fertigen Stück. Das Gefühl, etwas mit den eigenen Händen hergestellt zu haben, ist ein Teil des Kurses, nicht nur ein Nebeneffekt.
Materialien und Werkzeug
Holzarten im Kurs
Im Einstieg arbeiten Sie mit Lindenholz. Es ist weich, feinjährig und verzeiht Fehler. Mit wachsender Erfahrung kommen Kirsche, Ahorn und Nuss dazu. Jede Holzart hat ein anderes Verhalten unter dem Messer.
Werkzeug
Schnitzmesser, Schnitzeisen, Klüpfel und Raspeln stehen bereit. Sie müssen nichts mitbringen. Wer eigenes Werkzeug hat oder kaufen möchte, bekommt eine Empfehlung ohne Verpflichtung.
Sicherheit
Sicherheit im Umgang mit scharfem Werkzeug ist Teil der Einführung. Schnittschutzhandschuhe sind im Kurs vorhanden. Die richtige Haltung und Führung des Messers wird von Anfang an erklärt.
Oberflächen
Am Ende eines Projekts zeigen wir, wie Holzoberflächen geölt, gewachst oder natürlich belassen werden. Kein Lack, keine Farbe. Das Holz soll so aussehen wie Holz.
Was uns am Kursformat wichtig ist
Sechs Personen ist eine bewusste Entscheidung. Nicht vier, nicht acht. So kann der Kursleiter jeden Teilnehmenden wirklich sehen, ohne dass der Abend zur Massenveranstaltung wird.
Wir legen keinen festen Lehrplan vor, der abgearbeitet werden muss. Die Richtung orientiert sich an dem, was die Gruppe braucht. Manche Abende verlaufen schneller, andere langsamer. Das ist in Ordnung.
Fragen sind ausdrücklich erwünscht. Auch solche, die nichts mit dem Abendprojekt zu tun haben.
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